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Abschiebung statt Arbeitsplatz – Wer darf in Österreich hackeln?

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Österreich hat im EU-Vergleich die höchste Quote an offenen Stellen. Besonders betroffen sind die Pflege-, Gastronomie- und Tourismusbranche. Und die Lage spitzt sich zu: bis zum Jahr 2040 fehlen laut WIFO 363.000 Fachkräfte. Ohne starken Zuzug ausländischer Beschäftigter droht damit ein massiver Wohlstandsverlust. Die Regierung will mit der reformierten Rot-Weiß-Rot Karte gegensteuern, Expert:innen zweifeln aber an der Effektivität und plädieren u.a. für die vollständige Öffnung des Jobmarktes für Asylwerber:innen.

Die Wirtschaft ist schon längst für einen Abbau von Hürden. Auf der anderen Seite sprach Bundeskanzler Karl Nehammer (ÖVP) jüngst im Zusammenhang mit Zuwanderung davon, dass man "die Fehler der 60er- und 70er-Jahre" nicht wiederholen dürfe, “als sogenannte Gastarbeiter geholt wurden, diese dann aber wider Erwarten hier blieben, Integrationsproblem inklusive".

Sollen Asylwerber:innen in Mangelberufen ein Bleiberecht erhalten? Wie kann Österreich den Fachkräftemangel auf Dauer beheben? Und sind ausländische Arbeitskräfte hierzulande überhaupt willkommen?

Gäste: Ewa Ernst-Dziedzic, Sprecherin Migration, Menschenrechte und Außenpolitik, Die Grünen

Karlheinz Kopf, Generalsekretär Wirtschaftskammer Österreich und Nationalratsabgeordneter, ÖVP

Sepp Schellhorn, Gastronom und Hotelier, früher Nationalratsabgeordneter der NEOS

Dagmar Belakowitsch, Sprecherin Arbeit und Soziales, FPÖ

Judith Kohlenberger, Kulturwissenschafterin und Migrationsforscherin, WU Wien

Moderation: Gundula Geiginger


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Über diesen Podcast

Jeden Dienstagabend bringt Manuela Raidl die entscheidenden Köpfe des Landes an einen Tisch. Von hitzigen politischen Debatten bis hin zu den komplexen Fragen aus Wirtschaft und Gesellschaft: In Pro und Contra treffen hochkarätige ExpertInnen auf einflussreiche PolitikerInnen und Persönlichkeiten, die unsere Zukunft gestalten.

Kritisch, fundiert und immer am Puls der Zeit – damit Sie bei den Themen, die Österreich und die Welt bewegen, mitreden können.

von und mit Puls 24

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