Krieg oder Frieden in der Ukraine – Wer trifft die Entscheidungen?
Eine Waffenruhe zwischen der Ukraine und Russland scheint nach drei Jahren Krieg und Hunderttausenden Toten und Verletzten nun möglich. US-Präsident Donald Trump will in einem persönlichen Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin erstmals direkt über die Bedingungen für einen Waffenstillstand sprechen.
Ukraines Präsident Wolodymyr Selenskyj ist - wie zuletzt bei den Verhandlungen in Saudi-Arabien - nicht direkt eingebunden. Der (Wieder-)Einzug von Donald Trump im Weißen Haus brachte eine radikale Neuausrichtung der US-Ukrainepolitik. Statt Amerikas Unterstützung zuzusichern, warf Trump Selenskyj sogar vor, keinen Frieden zu wollen. Sicherheitsgarantien will Trump nur im Zuge eines Rohstoffdeals geben.
Die EU kritisiert Trumps Politik und will den Druck auf Russland durch Sanktionen verstärken. Neben einer europäischen Friedenstruppe in der Ukraine mit Partnern wie Großbritannien und Norwegen sowie neuen Waffenlieferungen plant die Union ein Aufrüstungsprogramm in Milliardenhöhe. Damit soll die eigene Verteidigungskraft auch gegen einen weiteren Vorstoß Russlands gestärkt werden.
Wie stehen die Chancen für eine Waffenruhe? Kann die Ukraine zu Kompromissen gedrängt werden? Ist das Aufrüsten der EU alternativlos? Und wie soll der Westen auf weitere Eskalationen Putins reagieren?
Diese und andere Themen diskutieren bei Gundula Geiginger im „Pro und Contra“-Studio Matthias Strolz, Vasyl Khymynets, Larissa Zivkovic und George Weinberg.
Gäste:
Matthias Strolz, Unternehmer, Mitbegründer und früherer Parteivorsitzender, NEOS
Vasyl Khymynets, ukrainischer Botschafter in Österreich
Larissa Zivkovic, Verbandsvorsitzende Sozialistische Jugend Österreich
George Weinberg, Vorsitzender Republicans Overseas Germany
Moderation: Gundula Geiginger
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