Geburten-Rekordtief: Wie viel Druck verträgt die moderne Frau?
Die Geburtenrate in Österreich ist auf ein historisches Tief gesunken (zuletzt 1,29 Kinder pro Frau). Für heftige Debatten sorgt dazu ein aktueller Vorstoß von Familienministerin Claudia Bauer: Sie fordert, Paaren wieder mehr „Mut zum Kind“ zu machen, anstatt die Familienplanung wegen des Strebens nach Perfektion aufzuschieben. Kritikerinnen werten den Appell prompt als ideologischen Rückfall in den Konservatismus, der strukturelle Probleme auf die Frauen abwälzt.
Sollte Österreich auf traditionelle Familienwerte zurückgreifen, um dem Rückgang der Geburten entgegenzuwirken? Setzt die Politik genug Maßnehmen für die Geschlechtergerechtigkeit in Österreich?
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